Bei der Herstellung elektronischer Geräte geht ein gewisser Prozentsatz der verwendeten elektronischen Komponenten im Prozess verloren oder wird verworfen. Dies wird als Komponentenschwund bezeichnet.
Schwund tritt aus verschiedenen Gründen auf:
Die Ausschussrate ist der Prozentsatz an Komponenten, der für jedes gebaute Produkt verloren geht. Wenn zum Beispiel die Stückliste (BOM) eines Produkts 100 Widerstände vorsieht, aber im Durchschnitt tatsächlich 105 Widerstände pro gebauter Einheit verbraucht werden, würde die Ausschussrate 5% betragen.
Schwundraten variieren je nach Komponententyp, Gehäuse und Montageprozess:
Typische Ausschussraten reichen von 1% für einfache Durchsteckmontage bis zu 10% oder höher für komplexe oberflächenmontierte Produkte mit vielen kleinen Bauteilen.
Bei der Planung des Materialbedarfs für die Produktion muss der erwartete Schwund einkalkuliert werden. Wenn 1000 Einheiten gebaut werden sollen und der Bauteilschwund durchschnittlich 5% beträgt, sollten 1050 Bauteile eingekauft werden.
Bestandsmanagement-Software wie PartsBox kann Schwund automatisch berücksichtigen. Der Benutzer kann Schwundprozentsätze und Mindestmengenwerte pro Bauteil festlegen. PartsBox berechnet dann die Gesamtmenge jedes benötigten Bauteils, um die erwarteten Verluste abzudecken.
Betrachten Sie zum Beispiel ein Produkt, das 5 Stück des Widerstands R1 pro Einheit verwendet. Um 1000 Einheiten zu bauen:
Durch die Planung von Ausschuss können Hersteller sicherstellen, dass ihnen während der Produktion nicht die Komponenten ausgehen. PartsBox macht dies einfach, indem es die benötigten Mengen automatisch basierend auf den Ausschuss-Einstellungen des Benutzers anpasst.