Der FT230XQ-R ist ein integrierter Schaltkreis, der eine USB-zu-seriell-UART-Schnittstelle bereitstellt. Diese Ein-Chip-Lösung handhabt das gesamte USB-Protokoll im Chip und erfordert keine spezifische Firmware-Programmierung durch den Benutzer. Er verfügt über eine USB-zu-asynchrone-serielle Datenübertragungsschnittstelle mit Datenraten von 300 Baud bis 3 MBaud und unterstützt RS422-, RS485- und RS232-Pegel bei TTL-Spannungspegeln. Das Gerät enthält einen vollständig integrierten 2048-Byte-Multi-Time-Programmable (MTP)-Speicher zum Speichern von Gerätedeskriptoren und CBUS-I/O-Konfiguration und benötigt dank seiner integrierten Takterzeugungsfunktionen keinen externen Quarz zur Takterzeugung.
Der FT230XQ-R ist mit einem 512-Byte-Empfangspuffer und einem 512-Byte-Sendepuffer ausgestattet und nutzt Pufferglättungstechnologie, um einen hohen Datendurchsatz zu ermöglichen. Er unterstützt USB-Stromkonfigurationen für Bus-Powered, Self-Powered und Bus-Powered mit Leistungsschaltmodi. Darüber hinaus verfügt der IC über einen integrierten +3,3V-Pegelwandler für USB-I/O, eine konfigurierbare I/O-Pin-Ausgangstreiberstärke und eine integrierte Power-On-Reset-Schaltung. Er ist kompatibel mit USB 2.0 Full Speed und hat einen erweiterten Betriebstemperaturbereich von -40 bis 85°C. Der FT230XQ-R ist in kompakten, bleifreien 16-Pin-SSOP- und 16-Pin-QFN-Gehäusen erhältlich, beide RoHS-konform.
Integrierte Schaltungen
USB-zu-UART-Schnittstellen-ICs, wie der FT230XQ-R, sind entscheidend für die Überbrückung der Lücke zwischen USB- und seriellen Kommunikationsprotokollen. Diese integrierten Schaltkreise wandeln Signale zwischen diesen beiden weit verbreiteten Schnittstellen um und ermöglichen es Geräten mit seriellen Schnittstellen, sich mit USB-ausgestatteten Computern und Systemen zu verbinden und zu kommunizieren. Solche ICs sind in der modernen Elektronik unverzichtbar, wo USB zum Standard für die Datenkommunikation geworden ist, aber ältere serielle Schnittstellen immer noch verwendet werden.
Bei der Auswahl eines USB-zu-UART-Schnittstellen-ICs sollten Ingenieure Datenübertragungsraten, Puffergrößen und Kompatibilität mit USB-Standards berücksichtigen. Die Datenübertragungsrate beeinflusst, wie schnell Daten zwischen Geräten verschoben werden können, was für Anwendungen, die Hochgeschwindigkeitskommunikation erfordern, entscheidend ist. Die Puffergröße bestimmt die Datenmenge, die während der Übertragungsprozesse gehalten werden kann, was den Durchsatz und die Effizienz beeinflusst. Die Kompatibilität mit aktuellen USB-Standards stellt sicher, dass der IC mit modernen Geräten und Systemen kommunizieren kann.
Zusätzlich bieten die Stromversorgungskonfigurationsoptionen (Bus-powered, Self-powered oder Bus-powered mit Leistungsumschaltung) Flexibilität in verschiedenen Anwendungsszenarien. Das Vorhandensein eines integrierten Speichers für Gerätedeskriptoren und Konfigurationsdaten vereinfacht den Einrichtungsprozess und macht diese ICs benutzerfreundlich. Der Betriebstemperaturbereich ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, insbesondere für industrielle Anwendungen oder Anwendungen im Freien, wo die Bedingungen extrem sein können.
Insgesamt sind USB-zu-UART-Schnittstellen-ICs vielseitige Komponenten, die die Kommunikation zwischen Geräten mit unterschiedlichen Schnittstellenstandards erleichtern und eine entscheidende Rolle bei der Systemintegration und Geräteinteroperabilität spielen.